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... wobei der Begriff "aktuell" im weitesten Sinne verstanden werden sollte; d.h., der Takt meiner Ereignisverkündung hält sich hier in Grenzen. Nicht immer fühle ich mich zur Mitteilsamkeit berufen - mit anderen Worten: Zu faul - oder nix passiert im grauen Rentner-Alltag!





Die folgenden Zeilen beurkunden meine erste, wirkliche Lebenskrise, von welchen ich, im Vergleich zu bedauernswerten vielen anderen Erdenbürgern, bislang (immerhin 72 Jahre!) verschont geblieben war. "Gott sei Dank" sagt man in solchen Fällen. Gott? - Vielleicht!

– Nach  einem schönen Spätsommer 2016 hat ein histologischer Befund den Verdacht meines Urologen auf ein Prostata-Karzinom bestätigt. Da lt. Albert Einstein „der Alte“ (gemeint war „Gott“) “nicht würfelt“ sondern alles gründlich macht (nachweislich bei mir), ist dieses Ergebnis auch gleich ein kompletter Volltreffer in Bezug auf die aggressive Variante dieser zweifelhaften „Segnung“. –  Kein instinktives oder vererbtes, von den Eltern erlerntes Gottvertrauen, durch innigliche Gebete im Sinne der Bibelsprache „bittet, so wird euch gegeben, suchet, so werdet ihr finden, klopfet an, so wird euch aufgetan“ (Matth.7,7) gnädig den Kelch an mir vorüber gehen zu lassen, hat auch nur annähernd etwas bewirkt. Mit gleichem Effekt hätte ich meine Mülltonne ehrfürchtig anbeten können ...

Wenn „Gott“ schon nicht würfelt, sondern nach Plan handeln sollte, hat er mir wenigstens einen Leidensgenossen zur Seite gestellt und mich seinen Sohn JESUS – also meinen Bruder (wir sind ja bekanntlich alle Gottes Kinder) mit ganz neuer Perspektive wahrnehmen lassen: Vergessen wir mal den ganzen Quatsch mit der „Dreieinigkeit“ und rufen uns das hilflose Wesen in der Krippe zu Bethlehem als den Menschensohn ins Gedächtnis, der später als Wanderprediger durch die Wüste schwadronierte um mit beispiellosem Wohlwollen die sündhafte Menschheit seiner Zeit zum Guten zu bekehren. Wie wir heute wissen, hat sich auch nach über 2000 Jahren an der moralischen und sonstigen Verkommenheit der Menschheit nichts geändert und sein, bzw. unser aller Vater hat ihn letztlich als Dank für das mit Idealismus beseelte Wirken erbarmungslos am Kreuz verrecken lassen!

Nun gehören offensichtlich (die Medien berichten täglich darüber) Gewalt und Bigotterie in den unterschiedlichsten Spektren religiöser Belange zur Tagesordnung – ganz abgesehen vom überlieferten Elend als Folge der „göttlichen“ oder prophetischen Mord- und Totschlagsbefehle, welche das Alte Testament oder der Koran nicht zu knapp anzubieten haben. In der alttestamentarischen Zeit hatte es wenigsten noch eine Sintflut gegeben, um das schwankende Weltraumschiff Erde wieder auf moralisch-relevanten Kurs zu bringen. Leider ohne Nutzeffekt – bis heute nicht; da scheint selbst der Schöpfer gegen die Verselbstständigung seiner kreativen Anstrengungen zu passen. Ist wohl auch bequemer, entspannt aus dem Nirwana zu beobachten, wie sich Menschen gegenseitig massakrieren, teils aus religiösen Gründen („Allahu Akbar!“) teils aus Habgier oder Machthunger, oder zuschauen, wie zig millionenfach Kind und Kegel um ihr Leben ins Ungewisse flüchten, im Meer ersaufen, in ihrer Not bereits als Kinder seelisch und körperlich vergewaltigt werden (Kindersoldaten!), verhungern, verdursten und (ohne Schulbildung) verelenden. Toll auch, wie sich „göttlichem“ Auftrag gemäß, Menschen die Erde „untertan“ machen (Gen. 1,28) und wie wenig die mit diesen Worten übertragene „Verantwortung“ himmlischerseits eingefordert wird. Ganze zwei Anläufe hat der große Kreator gebraucht, um den Menschen zu erschaffen (Gen. 1,27 u. Gen. 2,7) und in Gen. 2,22 die zwischenzeitlich wohl abhanden gekommene Frau aus der 1. Charge gleich noch einmal als „Eva“ (die aus der Rippe). Am Ende sehen wir das beklagenswerte Ergebnis einer Schöpfungskrönung „nach seinem Bilde“ (Genesis 1,27). Zur Entschuldigung: Dies geschah am 6. Tag gegen Ende einer anstrengenden Schaffensphase – wohl auch am Ende der natürlichen Leistungskurve. Die Hoch-Zeit der kreativen Ideen mag sich nach Fertigstellung der Katzentiere erschöpft haben – Zitat Leonardo da Vinci: „Schon die kleinste Katze ist ein Meisterwerk“.

FAZIT: „Gott“ hat andere Vorlieben, als mir, dem kleinen Hansel hier auf Erden, beim Gebet zuzuhören und sich zu allem Überfluss noch um dessen „Fehlkonstruktion“ Prostata zu kümmern. Und falls es im agnostizistischen Sinne dann doch so ist, dass „ER“ vielleicht gar nicht existiert, bleibt mir mein Leidensbruder JESUS aus Nazareth sogar fassbar als Bildnis erhalten, als Trost, dass ich nicht allein dieser gigantischen Verarsche in Glaubenssachen aufgesessen bin. An einem Lieblingsort meiner innigen Gebete (leider nur einseitige Monologe statt erhoffter Zwiesprache mit „Gott“) schwebt er symbolträchtig über dem Altar in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in Berlin. Mein Foto von diesem schönen Kruzifix hängt in meinem Schlafzimmer und erinnert mich morgens und abends an den Menschenbruder im Leid – nicht etwa an verschwurbelte Göttlichkeit oder gar Dreieinigkeit. – Einfach  nur an  meinen ermordeten Bruder, den unser „Vater“ hilflos dem Mob überlassen hatte (Markus 15,34: „Eli, Eli lama asabthani?“)  – wenn  dieser es wirklich sein sollte, nämlich der: „Vater unser im Himmel …“

P.s.: Für die gewagte Annahme göttlicher Existenz, schließe ich mich gerne den Worten Friedrich des Großen an, der m.E. zu Recht der Meinung war: „Je mehr Ehrfurcht man vor der Gottheit hat, desto mehr muss man sich vor der Gefahr hüten, menschliche Einrichtungen für Gottes Wort zu halten. Ich verachte die Schrift nur darum, weil ich glauben würde, die Ehrfurcht, die ich meinem Schöpfer schuldig bin, zu verletzen, wenn ich ihn auf eine so lächerliche und seiner unwürdigen Art reden und handeln ließe“.

                                                   * * * * * * *




Drei Wochen Kur im November 2016. - "Wunderheilung" steht noch aus, wurde allerdings nie versprochen oder gar (bei meinem Glück) von mir erwartet. Bleiben tröstlich die klugen Verbalattacken des kürzlich unüberhörbaren, allgegenwärtigen Kölner Karnevals: "Wat nit es, dat kann noch wäde. Mer muss et nemme, wie et kütt. Et hätt noch immer jot jejange". Hoffentlich! - Fazit: Aschermittwoch ist Abrechnung - so oder so, wann auch immer ...









"Ich lade gern mir Gäste ein. man lebt bei mir recht fein.
Man unterhält sich wie man mag, oft bis zum hellen Tag".
Aus "Die Fledermaus" (die hier allerdings nicht vertreten ist)


EINE KLEINE AUSWAHL MEINER GEFIEDERTEN GARTENFREUNDE, DIE (ganz menschlich!) STETS ZUR STELLE SIND, WENN'S WAS ZUM FUTTERN GIBT. Kater "Fellnase" aus der Nachbarschaft wittert auch fette Beute. Waaage es nur nicht!!!



Alles klar für die Bade-Saison 2013 im Garten! - Luft: 34 Grad, Wasser: Taufrisch - und vor allen Dingen: Keine Katze in Sicht! - Nachtrag: Auch 2014 ist Bade-Saison im Garten angesagt und gerne genutzt.



Frühling in Berlin. Auf dem Lande (z.B. Gronau) seit meiner Kinderzeit nicht mehr gesehen - In Berlin, vis-à-vis Hbf. im dicksten Großstadtverkehr dagegen wohl: Frühlingsstimulierte Stare am 6. März 2013 buchstäblich zum Greifen nahe im Wettgesang um's ewig lockende Weib!


"Pflegefall" MINIKatze "MINI" von gegenüber allein zu Haus. Mitbewohnerin Sandra macht Urlaub "jenseits der Wälder" (Transsilvanien). - Auch wenn im Haus niederländisch gesprochen wird: MINI und ich haben uns bestens verstanden. In der Katzensprache versteht sich; beim Katzenklo säubern, Fressnäpfchen füllen, Streicheleinheiten verteilen - spielen und ganz oft das "arme, kleine, verlassene" Kätzchen bedauern ... 


DENK MAL! - "Knut der Träumer" heißt diese 120kg schwere Bronze-Statue des Nürnberger Bildhauers Josef Tabachnyk, die am 24. Oktober 2012 im Zoologischen Garten von Berlin gleich in der Nähe des Eisbärengeheges eingeweiht wurde. Das einzigartige Original, der Eisbär KNUT, starb bereits im Alter von 4 Jahren am 19. März 2011 an einer Virusinfektion und erinnert auf diese Weise träumend, auf zwei Eisschollen darstellenden Granitscheiben liegend, an seine Zeit als weltweit geliebtes Zootier.


Alle Katzen kratzen!Morgenstimmung im "Katzenwald"!
MAXI fühlt sich morgens so bärenstark, daß sie glaubt, Bäume umzuwerfen zu können. Ich dagegen pflege um diese frühe Morgenstunde eher meinen Träumen nachzugehen! -  Meiner Nichte Anne deshalb ein Dankeschön für diesen wundervollen Schnappschuß, den ich mit Sicherheit (genüßlich!) verschlafen hätte. Oder: Sollte mir vielleicht dieser Anblick in einem Abendsonnenschein  entgangen sein? Wohl nicht - aber genau weiß ich's nicht ...


Treueste Jugendfreundin und "Kummerkasten"Bimbo. – Nein, auf dem Foto, das ist diesmal keine Katze und „Bimbo“ ist auch kein Elefant. Ich würde mich bei „Bimbo“ an dieser Stelle auch erstmals für die irrwitzige (mir heute unerklärliche) Namensgebung entschuldigen wollen, wenn es ginge; aber „Bimbo“ ist schon seit Jahrzehnten tot. Sie, „Bimbo“, die Hündin, hat mich viele Jahre in meiner frühen Jugend begleitet – und bis an ihr Ende geliebt. Ein kurzes Schwanzwedeln enthielt mehr Aussagekraft als jemals Liebesbekundungen der eigenen Gattung. Sie hat mich immer akzeptiert – egal wie ich manchmal „drauf“ war, egal wie ich gerade ausgesehen haben mag; sie würde sich auch heute nicht an meinem alt (also hässlich) und dann auch noch fett gewordenen Leib stören oder mich deshalb gar weniger mögen. 

 Am Wochenende war ich Gast im „Neuen Palais“ am westlichen Rand von Park Sanssouci in Potsdam. Anlaß: Der Preußenkönig Friedrich II. wäre in diesem Jahr (2012) dreihundert Jahre alt geworden. Der „Alte Fritz“ und die Hunde – eines der Themen in der Jubiläumsausstellung „Friederisiko“, u.a. im „Hundezimmer“ des Schlosses. Das Zitat „Je mehr ich von den Menschen sehe, um so lieber habe ich meinen Hund“ erinnert mich an eigene Lebenserfahrungen – und an meine Hündin „Bimbo“. Sie hatte (um noch einmal den König zu bemühen) „alle guten Eigenschaften des Menschen, ohne gleichzeitig deren Fehler zu besitzen“. 

Ein Freund hat sich gerade nach vielen Jahren von seiner Freundin trennen müssen, weil die „nichts mehr für ihn empfände“; ja, auch in der Familie gab’s Trennungen in diesem Jahr – "weil man sich auseinander gelebt“ habe. Liebe kommt, Liebe geht – nicht so die Liebe und Treue eines Hundes …


"Sanssouci": Grabstätten seiner Hunde sowie seiner Majestät Friedrich II. 



+ Chinesisches Teehaus im Park "Sanssouci":  Goldbeck u. Goldrausch +


"BaoBao" ("Schätzchen")  - * 1978 in China, + 2012 in Berlin"Bao Bao" ist gegangen
Abschied vom "Schätzchen"

Du hast mich nur durch die dicke Scheibe gesehen - ich Dich auch. Irgendwie waren wir doch beide eingesperrt - und einsam - ein jeder für sich auf eigene Weise. Wie gerne hätte ich Dich geknuddelt. Hatte Dich doch so lieb. Du mich wohl auch, vielleicht sogar zum Fressen gern?! Nein, nicht
so! Du warst ja schon mit einigen Zweigen Bambus glücklich, so wie ich glücklich war, Dich bei Deinem Glück beobachten zu dürfen. Seit heute, Mittwoch, dem 22. August 2012, ist Dein kleines Reich verwaist; Du gingst über die Regenbogenbrücke, erwartet von "Tjen Tjen" ("Himmelchen"), Deiner längst vorausgegangenen Gefährtin und gewiss auch von Deinem ehemaligen Mitbewohner im Berliner Zoo, dem Eisbären "Knut"; grüß' ihn bitte von mir, sowie die vielen Tiere, die mich kennen, die mein Leben bereichert hatten - die mir sehr fehlen. Ich hoffe und wünsche mir, daß es einst da, wo Du jetzt bist, für uns alle ein Wiedersehen geben wird. Ciao "Bao Bao", liebes "Schätzchen" ...



AUSGEBREMST hat der blaue LKW die Frau auf dem Fahrrad, die aus falscher Fahrtrichtung entgegenkommend unter dessen Räder geriet. Da konnte auch der Heli-Notarzt nichts mehr retten. So geschehen unter meinem Fenster.



Neuankömmlinge im Vorgarten auf Inspektionstour. Herzlich wilkommen!


Buddelwiese vor der Nds.Landesvertretung in BerlinAction im vorösterlichen Berlin! - Auffälliges an der Ebertstraße in der Hauptstadt. Zwischen Potsdamer Platz und Brandenburger Tor, hinter dem großen Zaun zum Vorgarten der Vertretung des Landes Niedersachsen wird gebuddelt, gezupft und gehuscht. Mit Kind und Kegel ist Familie "Osterhase" unterwegs, um die Lage vor dem großen Fest in Augenschein zu nehmen. Verstecke für Überraschungs-Eier werden wohl erkundet – als hätte uns gerade dieses Bundesland in jüngster Geschichte (mit Verlaub) nicht schon genügend "dicke Eier" ins Nest gelegt!


Raumforderunghier mal nicht im pathologischen, sondern ganz im wörtlichen Sinne, bezogen auf die Busline „M 48“ in Richtung Alexanderplatz (Berlin) - als Beispiel. Wie ein überdimensionierter Staubsauger saugt sich das Fahrzeug von Haltestelle zu Haltestelle voll mit dicken und dünnen Menschen (zu letzteren gehörte ich bis inmitten meiner fünfziger Jahre - u.a. bis ich endgültig auch mit dem gelegentlichen Rauchen aufhörte). Es ist schon eine Weile her, daß ich sie letzmalig mit meinem Gewicht traktierte, da zeigte die Waage knapp 100 Kilo an, bei einer altersbedingt schrumpfenden Größe von rund 182 Zentimetern. – Der Platz neben mir im Bus ist noch frei und ich genieße uneingeschränkte Bewegungsfreiheit, die auch dadurch nicht beeinträchtigt werden würde, wenn sich ein normal formatiertes Wesen neben mich setzte.

Doch nun hat bereits ein gewisses Phänomen, das mich auf nahezu allen Bus- und Bahnfahrten begleitet, sein Beuteschema erkannt: Es wabert sich, sogar vorbei an freien Plätzen, zielstrebig durch stehende fette und spindeldürre Gestalten in meine Richtung und lässt sich prompt auf den Platz neben mir plumpsen. Fortan spüre ich ihre/seine warmen Schenkel an den Meinigen (igitt!!), verschränke meine Arme vor die Brust, um meine Ellenbogen von ihrem fülligen Vorbau, bzw. seinem Ballon-Bauch fern zu halten und frage mich wieder einmal: Warum?!! – Warum kann das nicht einmal eine junge oder alte Klapprige sein? Warum nicht ein junger, schlanker Knabe oder ein alter, dürrer Herr oder wenigstens eine halbwegs normal gestaltete Person aus dem reichhaltigen Angebot unser aller Schöpfer?!! Hätte dieser mich nicht mit meiner Leibesfülle gesegnet, wäre ja noch alles im grünen Bereich; aber nein, würden hundert  magersüchtige Models den Bus in Beschlag nehmen und nur eine fette Anführerin dabei sein: Allein und nur sie, bzw. der Geist ihrer Zweckbestimmung, käme auf die Idee, den Platz neben mir einzunehmen. Es reicht doch völlig aus, wenn ich zu fett bin, Du lieber Gott! – Der Bus fährt wieder an und trotz allgemein räumlicher Enge schwillt auch noch mein Hals und ich denke darüber nach, ob die Begriffe „Platz“ und „platzen“ eigentlich einen gemeinsamen Wortstamm haben und warum sich in der Physik gleiche Pole abstoßen, während im Bus gleichträge Massen aufeinanderprallen müssen…



Unter dem Motto: "Reisen wie anno dazumal" wurde am 24.u.25 September 2011 das 10-jährige Jubiläum des grenzüberschreitenden Bahnverkehrs zwischen Gronau/Westf. und Enschede (NL) begangen. Ich war dabei - im Zug, wie man sieht ;-) u. es war toll! Herzlichen Dank f.diese Fotos an"Westf.Nachrichten" u.Fotograf Jürgen Peperhowe! 


Mitten in der Stadt: Startbahn in alle Welt!Berlin-Tempelhof, Runway Null/Neun. Das war einmal! – Mit siebzehn und später gelangte ich von dort über Hannover bzw. Düsseldorf zu den Eltern nach Gronau – Weihnachtsurlaub u.a. – Später begannen hier meine Promotion-Touren mit den mir anvertrauten Künstlern wie Ilse Werner, Frank Zander, Gunter Gabriel, Mary Roos (u.v.a.) zu den Funk- und Fernsehterminen in "Westdeutschland". Ebenso meine Flüge zu eigenen Sendungen im NDR (Hannover), WDR (Köln) oder Radio Bremen. Immer mit Grummeln im Bauch, denn Flugreisen waren nie so richtig „mein Ding“. Schon gar nicht anfangs, als noch die ollen Propeller-Clipper beim Anlassen der Motoren mit dicken Qualmwolken angsteinflößende, buchstäblich „dicke Luft“ verbreiteten, wobei in der Folgegeneration die aufheulenden Düsen beim Start auch nicht gerade meine Nerven beruhigten.

Jetzt fliegen hier nur noch meine Erinnerungen, die Drachen der Kinder oder die aufgescheuchten Rabenvögel. Schafe, die hier zwischen den Landebahnen einst gewissenhaft das Gras "gemäht" hatten (es gab sogar einen Schäfer!), gibt's schon lange nicht mehr und Reinecke Fuchs, der ungestört sein Revier durchquerte, hat sich wohl eine ruhigere Stelle gesucht, die Karnickel auch – vielleicht den Friedhof, dort am Anfang/Ende der Rollbahn, die einst Berlin mit dem Rest der Welt verband und vor allen Dingen in der Blockadezeit 1948/49 als „Lebensader“ der Stadt geadelt wurde. Jetzt ist sie zur allgemeinen Volksbelustigung verkommen worden, freigegeben bestenfalls für Modellflugzeuge und verlassen von allen guten Geistern, welche offensichtlich auch den Politikern abhandengekommen sein müssen, die (so sehe ich das) das „Verbrechen“ zu verantworten haben, meinen geliebten und gern genutzten "Zentralflughafen Tempelhof" abzuwickeln. Wahrlich kein Geniestreich! 

Bald wird das Unkraut auch die letzte Erinnerung an die historische Stätte der Luftfahrtgeschichte überdecken – leider wird dabei kein Kraut gegen die Dummheit entscheidungstragender „Dumpfbacken“ in der Politik wachsen!  Nicht wahr, Herr Regierender Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit? Wagen Sie es nicht, am 18. September 2011 mit meiner Stimme zu rechnen, bzw. gerechnet zu haben!


"Rosinenbomber"- Rundflug von der "Berliner Morgenpost" gewonnen! – Für diesen Erlebnisbericht anläßlich der Schließung des Flughafens "Tempelhof":

Zwei "Veteranen"!„Daddelautomat“ für Bundeskanzler

 Es muß wohl 1971 gewesen sein – auf jeden Fall war der Heilig Abend ein Freitag. Willy Brandt war Bundeskanzler und sein mittlerer Sohn, Lars, gehörte zu meinem Freundeskreis. Ich kam gerade mit einem Weihnachtsbäumchen an meiner Zehlendorfer Wohnung an und wurde beim Aufschließen der Tür mit dem schrillen Geläut des Telefons begrüßt. Lars meldete sich aus Bonn und sagte „Mattchen“, sein jüngerer Bruder, der inzwischen erfolgreiche Schauspieler Matthias Brandt, wünsche sich  (als originelle Sparbüchse) einen ausrangierten Geldspielautomaten, so wie ich einen hätte. Vater sei einverstanden und ich möge das Ding irgendwo besorgen und nach Tempelhof zu einer Maschine bringen, die Köln-Bonn anfliegt. Dann gab er mir noch die Telefonnummer vom Bundeskanzleramt, um ggf. direkte Absprachen bezüglich der „Verfrachtung“ des schweren Gerätes zu treffen – was sich später als weise Voraussicht erwies.

Mir schwante, dass die Erfolgsaussicht, wenige Stunden vor der landesweiten Bescherung, eine solche in Form eines Geldspielautomaten aufzutreiben und dann noch rechtzeitig von Berlin nach Bonn zu schaffen, eine logistische Höchstleistung erfordert! Einem Automatenaufsteller in Schöneberg erklärte ich daher in aller Deutlichkeit, was ich „dringend für den Bundeskanzler“ brauchte. Ich kann im Nachhinein nur vermuten, was er sich dachte: Ein Irrer – bloß nicht widersprechen! Er schaltete jedenfalls sofort und sagte: „Klar, kein Problem, Sie wollen einen Daddelautomaten für den Bundeskanzler – 50 Mark! – Bitte sehr! – Und ciao!“

Ich war überrascht, dass das so fix ging und guten Mutes für den weiteren Verlauf der Aktion. Erste Vollzugsmeldung also per Durchwahl zum Bundeskanzler: „Spielautomat im Kofferraum, Fahrtziel Tempelhof“. –  An „Gate 7“ würde ich erwartet, erfuhr ich, und wenige Minuten später war ich vor Ort. Der amerikanische Wachmann ist allerdings nicht informiert gewesen und zeigte zu alledem, im Gegensatz zu dem Automatenverkäufer, weniger Zurückhaltung bezüglich seiner inneren Stimme. Er gab mir zu verstehen, dass ein weiterer Schritt von mir, unabsehbare Folgen für mich haben könnte – ich solle mich nicht rühren, bis die Militärpolizei eingetroffen sei. Auch dieser erklärte ich, dass ich verabredungsgemäß mit dem Geldspielautomaten für den deutschen Bundeskanzler hier sei, und dass sich das Gerät im Kofferraum befände. Allein das Wort „Kofferraum“ schlug buchstäblich ein, wie eine Bombe! Uniformierte sammelten sich um mich herum wie Vogelschwärme einen Schlafbaum und es dauerte eine lange Zeit, bis sich ein deutscher Polizist mit dem Informationsgehalt meiner Angaben ernsthaft auseinandersetzte und über den Innensenator und dessen Rücksprache mit dem Kanzleramt, eindeutige Verhältnisse ergründet hatte. 

Und dann lief alles ganz reibungslos ab: Ein „MP“-Jeep mit Blaulicht rangierte sich vor mein Auto und bat mich, zu folgen, auf dem direkten Weg an die Gangway einer abflugbereiten Maschine nach Köln-Bonn. Zwei kräftige US-Soldaten hievten den Apparat in den Flieger und ich kehrte zu meinem immer noch ungeschmückten Weihnachtsbäumchen zurück.

Nachdem sich bereits die Dunkelheit der Heiligen Nacht über die große Stadt gelegt hatte, beehrte mich eine tiefe, markante Stimme in einem Ferngespräch vom Bonner Venusberg und wünschte mir, verbunden mit einem herzlichen „Dankeschön“ für meine gute Tat, „ein gesegnetes Weihnachtsfest“. Auch wenn diese Stimme ein jedes Kind im Land sofort erkannt hätte – es war nicht Sankt Nikolaus…


Kaffeeklatsch am Spatzen-BüfettMatthäus 6, Vers 26 (M. Luther):  "Sehet die Vögel unter dem Himmel an: Sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater nähret sie doch." - In diesem Fall (mit Verlaub) wohl weniger "ER" als m. Wenigkeit. Also geschehen am hl. Sonntag, 26.Juni 2011 "Unter den Linden" am Brandenburger Tor in Berlin.


Rotkehlchen sterben gesünder!  Zitat a.d."Apotheken Umschau"  (auch "Rentner-Bravo" genannt)  vom 1. Juli 2011:  "Rotkehlchen leben nach dem Erreichen der Geschlechtsreife im Schnitt nur 1,7 Jahre, der Mensch wird  über 70.  Doch  der  menschliche  Körper  altert '1000-mal  stärker  als  der  des Rotkehlchens', errechneten Forscher des Max-Plank-Instituts in Rostock. Des Rätsels Lösung: Sie definierten Altern als abnehmende Fähigkeit zur Regeneration, die typisch für die menschliche Entwicklung ist. Das Rotkehlchen bleibt dagegen bis zum Tod fast konstant fit." (!)


s. auch "Mein Weblog" v. 11.10.200911. Oktober 2009: „Maxi“ hat sich in mein Leben geschlichen! – Auf leisen „Sohlen“ und  zielstrebig, mit der subtilen Strategie, wie sie nur von ihresgleichen erdacht werden kann. In der Einsamkeit an der nördlichen Peripherie der weitläufigen Parforce-Heide“ vor den Toren der Hauptstadt: Ein jämmerliches Maunzen dringt aus dem verfallenden  „Restaurant Dreilinden“  am (bis 1969 genutzten) gleichnamigen Kontrollpunkt; für die einstigen Alliierten: „Checkpoint Bravo“. Soll heißen: Hier ist ein armes, kleines, hungriges und verlassenes Kätzchen! Dann sehe ich, wie sich ein buschiges, schwarzes Katzen-Schwänzchen, die dichten Grashalme durchpflügend, auf mich zu bahnt und schließlich das prachtvolle Tier komplett in seiner stattlichen Größe. Von lautem Schnurren begleitet schmiegt sich ein überwiegend schwarzes Fellchen um meine Beine. Sehnsuchtsvolle Blicke treffen mich mitten ins Herz – wollen sagen: „Nimm mich mit!“ Auf den Arm genommen, strecken sich vorn aus dem Fellbündel zwei weiße Pfötchen, um wohlbehagen signalisierend, tretelnd meine Jacke und deren Inhalt zu bearbeiten. – „Ich will bei dir bleiben!“ muß das heißen.

Weder Panik im „geschlossenen Raum“ als wir uns ins Auto setzen, noch solche, als der Motor anspringt. Auch die Fahrt von „Albrechts Teerofen“ über Kohlhasenbrück, Wannsee zu mir nach Zehlendorf-Mitte: Kein Problem. Mit Interesse wird die Reaktivierung des Klo's meiner vor neun Jahren gestorbenen Katze registriert und bald darauf ordnungsgemäß in Beschlag genommen. Auch der alte Katzenkratzbaum mit seinen vielen Etagen und Traumhöhlen wird angemessen gewürdigt und schnell ist auch in der Küche der Platz für’s Freßchen entdeckt. – Nur eines ist noch zu korrigieren: Das Hunger-Maunz-Geschrei gegen "morgens um sieben"! Da ist bei mir so ganz und gar nicht "die Welt noch in Ordnung", vielmehr genieße ich zu dieser "Nachtzeit" eine meiner Tiefschlafphasen, die ich mir bis wenigstens um 10 auch weiterhin gönnen möchte …


Vorwärts immer - rückwärts nimmer!Stets eine Spitzenposition  einnehmen zu wollen, ist wohl genetisch verankert. Wie hier zu sehen, geht dabei nicht nur der Mensch (Dachdecker und Schornsteinfeger ausgenommen) eigenartige Wege. -- Also: Um jeden Preis erst mal rauf, dann sehen, was so kommt. Es wird vielleicht stiller da oben, ist dafür aber einsame Spitze! 


(Katzen-) Körpersprache „Ein Freund muß nicht Deine Sprache sprechen, um Dich zu verstehen!“

Diese sympathische Weisheit begleitet mich im Oktober auf dem „Fressnapf“-Kalender 2010. Und während sich zum 11. dieses Monats die erste Begegnung mit meiner samtpfötigen Freundin „Maxi“ jährt, wünsche ich mir nichts sehnlicher, als deutliche Worte von ihr zu vernehmen.


Ich stehe nämlich vor der schweren Entscheidung, sie meiner Nichte in der Lüneburger Heide anzuvertrauen. Ein Gedanke, der mich wie eine glühende Nadel durchfährt! In Ermangelung hilfreicher Geister, die sich im Fall meiner Abwesenheit (Krankenhaus-Aufenthalt oder gar nach Eintreten irdischer Endlichkeit) um Maxi kümmern könnten, möchte ich Vorsorge treffen, damit schlussendlich nicht die Tierheimlösung ins Spiel kommt. Überlegungen, die in reiferen Jahren nun mal an Bedeutung gewinnen.

Nur: Wie stelle ich das an, ohne ihr das Gefühl zu geben, daß jener Mensch, den sie sich ausgesucht hat, sie nicht mehr lieb hat?! Das ist mit noch so sanfter Stimme einem Kätzchen sicher nicht klar zu machen und ein liebevoll gurrendes Maunzen wäre auch nicht die alles entscheidende Antwort! – So wird sich am Ende wieder einmal die andere Weisheit bewahrheiten, die da lautet: Wer sich von einem Freund verabschiedet, der stirbt ein wenig …


Maxi u. ihr neues Zuhause an der Elbe21. Oktober 2010: Maxis Umzug ins neue Heim. Wie es mir geht? Nun, wie es einem geht, der in ein verwaistes Zuhause zurückkehrt, in dem es keine Maunzbegrüßung, kein "Ich bin da"-Gurren, auch kein Samtpfotengetrippel mehr gibt, wo Pfötchenspuren und auch mal ein Fell- oder Schnurrhaar, sowie das sauber ausgeleckte Fressnäpfchen an die große gegenseitige Liebe erinnern, wo selbst die Hinterlassenschaft im Katzenklo etwas liebenswertes hat und auf die Tränendrüse drückt. Also darüber, wie's mir geht, besser keine weiteren Worte! Wie es Maxi geht? Sie hat bereits nach wenigen Stunden der Revierübernahme zur Freude meiner Nichte und ihrer Familie zwei Mäuse erlegt, an denen es (wie auf dem Lande üblich) nicht mangelt. Mit dem Familienhund Krabat gibt's noch Schwierigkeiten wegen der Interpretation unterschiedlicher (Körper-)Sprachen, aber alles andere als permanente Mißstimmung. Maxi ist jetzt Bürgerin der "Republik Freies Wendland" mit Elbeblick gen Osten und Nutzungsrecht eines märchenhaften Waldes im Westen, der sich bis in die Lüneburger Heide erstreckt. Ein Paradies für Katzen meinen wir, Maxi und ich.


Erinnerungen!
Mit der Weihnachtszeit kam in diesem Jahr (2010) auch der Schnee - nicht mit der Selbstverständlichkeit, mit der um diese Zeit auch die Erinnerungen lebendig werden; meist von der Sorte, bei der das Brauchtum "weihnachtlicher Lichterglanz“ die Stimmung wenigstens einigermaßen aufhellt. – Aber weder Lichter noch der Zauber einer märchenhaften Schneelandschaft lassen in diesem Jahr rechte Weihnachtsstimmung in mir aufkommen. 

Vielmehr kreisen die Gedanken um Maxi, das Kätzchen, das mir vor einem Jahr am alten Berliner Kontrollpunkt „Dreilinden“ zugelaufen ist, das ganz offensichtlich kein Zuhause hatte. Vor einem Jahr, da hatten wir eine schöne gemeinsame Weihnachtszeit, an die ich mich gerne erinnere; so wie an unseren ersten gemeinsamen Schnee! Es bleiben viele Fotos und lebendige Bilder im Kopf, die längst nicht so vergänglich sind, wie Maxis Spuren im Schnee im Winter 2009/10.


Man(n) wird doch wohl noch weinen dürfen!

Ein glückliches Tier sieht anders aus!

Es ist ein Samstag, jener 19. März 2011, an dem ich aus dem Radio erfahre, daß im Berliner Zoologischen Garten Eisbär KNUT gestorben ist. Ich denke sofort an die umstrittenen Haltungsbedingungen des Tieres, an sein möglicherweise vor Einsamkeit gebrochenes Herz und muß weinen!

Im „TAGESSPIEGEL“ befindet am Mittwoch darauf der (für meine Begriffe) seelenlose Naturwissenschaftler und Zoodirektor Bernhard Blaszkiewitz trocken, daß in einem zoologischen Garten der Tod eines Tieres ein ganz normaler Vorgang sei und: „Trauer zu Menschen und Tieren sollte unterschiedlich sein“. Mag sein, denn ich kann mich nur an zwei Todesfälle erinnern, anläßlich derer bei mir Tränen geflossen sind: Als meine Katze starb – und jetzt bei Knut. Dagegen habe ich bislang buchstäblich keinem Menschen eine Träne nachweinen können.

Wenn der Zoodirektor die „Vermenschlichung“ beim Umgang mit Tieren anprangert, dann sollte er vor allen Dingen erst einmal das Tier im Menschen problematisieren und schließlich die Tiere, Tiere sein lassen, und zwar dort, wo sie hingehören, in ihren natürlichen Lebensraum. Daß dieser zusehends vom Menschen vernichtet wird, weiß ich auch – ein weiterer Grund für mich, auf den Menschen
schlecht zu sprechen zu sein, in dem ich lange schon eine Fehlleistung der Schöpfung zu erkennen glaube. (*)

Wenn ich mal von dem „guten“ Menschen ausgehe, entdeckte ich beim (lt.Zoo-Chef) "vermenschlichten" Knut in letzter Zeit vergleichbar menschliche Züge, wie sie im Sinne Senecas sein können ("Alles Leid des Menschen kommt vom Menschen"): Eine markerschütternde, abgrundtiefe Traurigkeit! – Wir haben am Tag meines letzten Besuches bei ihm (Foto) in stillem Augenkontakt ahnungsvoll „voneinander“ Abschied genommen; bis auf ein fröhliches Wiedersehen jenseits der „Regenbogenbrücke“

Ps.: Respect Habitats! KNUT

(*) Was eigentlich nicht verwunderlich ist, denn nach dem Alten Testament muß der Schöpfer immerhin zwei Anläufe unternommen haben, allein "das Weib" nach seinen Vorstellungen zusammenzubasteln - der erste Versuch (am 6.Tag, Gen.1,27: "Und Gott schuf den Menschen ... einen Mann u. ein Weib") - es handelte sich um "Lilit" - ist ihm abhanden gekommen, weil die sich, der Legende nach, nicht seiner oder des Adams Herrschaft unterordnen, und schon gar nicht beim Liebesakt unten liegen wollte. Damit ward die Komplettierung der "Krone der Schöpfung" erst mal auf Wiedervorlage gelegt, bis der Allmächtige den fatalen Versuch Nr.2 mit der Weibsherstellung unternahm (Gen.2,22: "... baute ein Weib aus der Rippe ..."), der bekanntermaßen prompt mit der Vertreibung aus dem Paradies endete!


Elternbesuch 1982Historisch und mit Vergnügen im Familienalbum entdeckt: Diese Aufnahme A.D. 1982. Ich bin mit Sohn Andreas auf Stippvisite bei Vater und Stiefmutter. Bemerkenswert: Mein schlanker Bauch und der lichte, gepflegte Obstgarten! - Heute ist dieser eher wildwüchsig und mein Bauch - nun gut, der ist in den Jahren auch etwas gewachsen ...


An der "Atomuhr CS2" in der PTB in BS Uhrenvergleich! – Dem letzten Sonntag im März geht uns Europäern jeweils eine kurze Nacht voraus und über Sinn oder Unsinn des alljährlichen Rituals bezüglich der „Sommerzeit“ (MESZ) und „Winterzeit (MEZ) muß ich hier wohl kein Wort verlieren, zumal es inzwischen die Spatzen von den Dächern pfeifen, daß dieser Unfug bei Tier und Mensch nur Stress erzeugt, und kein Funke Energie eingespart wird.  – Nein, vielmehr erwachen in mir, dem Typ „Eule“, wieder tiefgründige Begehrlichkeiten bei der Vorstellung, dass es morgens beim Ausschlafen länger dunkel bleiben wird und meine glockenwachen Abendstunden länger von freundlicher Helligkeit begleitet werden. Wie sehr wünsche ich mir doch, dass das immer so bliebe!!

In den frühen 80er Jahren, also kurz nachdem hierzulande die MESZ eingeführt wurde, habe ich jene berühmte „Atomuhr“ in der Physikalisch-Technischen-Bundesanstalt (PTB) in Braunschweig besucht, die das „Wunder“ bewirkt, zahllose Uhren und Zeiterfassungsanlagen  im Umkreis von rund 2.000 km über den Zeitzeichen-Sender „DCF 77“ im Hessischen Mainflingen wie von Geisterhand auf den aktuellen, amtlichen Stand zu bringen. Ich hatte damals eine der ersten funkgesteuerten Armbanduhren der Firma „Junghans“ erworben
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Am Dom piept's!WIPFELTREFFEN.    Auf der Museumsinsel, gleich hinter dem Berliner Dom, in einem kleinen Kastanienwäldchen haben sie sich eingefunden – zu hunderten, nein, zu tausenden, glaube ich. „Sie sammeln sich zum Angriff“ sagt nachdenklich eine junge Frau zu einer Älteren. Schon von weitem sind sie zu hören. Ich vermute, sogar bis in die Privatwohnung unserer Frau Bundeskanzlerin „Am Kupfergraben“, also gleich vis-á-vis dem Pergamon-Museum, dringen ihre Laute vor. Ungläubig, erstaunt und neugierig geworden bleiben die Passanten wie angewurzelt stehen. So auch ich. Die Sirene eines Einsatzwagens der Polizei, der an der „Lindenoper“ vorbeirast, vermischt sich in relativer Unterordnung mit den Tönen, die sich da gerade im Schatten des ehrwürdigen Gotteshauses verbreiten. – Ich stehe immer noch fassungslos da und blicke, vorbei an dem grün-gelblichen, fahlen Lichtschein der Gaslaternen, auf die Baumwipfel sehe aber nichts; und schon gar nichts, was mir den Zusammenhang mit dem, was ich höre erklären könnte.

Plötzlich, wie mit einem Schalter ausgeknipst, herrscht Stille. Absolute Stille! Eine Stille, die, wie ich meine, irgendwie schon wieder weh tut. Es ist die Straßenbahn, die mit einem langgezogenen Quietsch-Solo diese Ruhe beendet, während sie sich aus Richtung „Maxim-Gorki-Theater“ kommend durch die Kurve bei Frau Merkels Wohnung quält. –  Von einem „Vogelbaum“ habe ich schon gehört, und auch beobachtet, dass sich in den Abendstunden auf bestimmten Bäumen Dohlen oder Krähen in schwatzhafter Manier versammeln. Aber das, was ich hier erlebte, dass ein komplettes Wäldchen (wenn auch klein) für den „Abendplausch“ einer mutmaßlich bunt gemischten Vogelschar in Beschlag genommen wird, ist für mich neu. Und nun frage ich die wissenden Ornithologen unter meinen Lesern: Erstens, was, bitte sehr, haben die sich zu erzählen und zweitens: Bei dem Durcheinander, wie versteht wer eigentlich wen? – Die Natur ist jedenfalls ein riesengroßer Fragekasten!


Ach wie fromm!    (M)ein Wort über den nervigen klerikalen Sing-Sang


Gronau (im katholischen Münsterland), "Fronleichnam". -  Im WDR beginnt ein kath. Gottesdienst - ich liege noch im Bett und beschließe (in Erwartung positiver Impulse im irdischen Jammertal), mal reinzuhören. Nach knapp 15 Minuten schalte ich ab und stehe auf. "Besser so" beschließe ich für mein Seelenheil, denn der liturgische Singsang der buchstäblich von "Mono-Tonie" vergewaltigten Worte, denen ich als Rundfunk- und Hörbuchsprecher gut und gerne zur Errettung aus ihrem Elend beigestanden hätte, verdarb mir gründlich die mentale Aufnahmebereitschaft in Anbetracht weiterer zu erwartenden akustischen Grausamkeiten.

Die Musik hat uns mit 8 Grundtönen und entsprechend vielen Halbtönen beschenkt - und Bach, Beethoven, Mozart & Co. führen uns vor, welche Pracht daraus entwickelt werden kann. - Aber nein, der Gottesmann schludert die schönen Worte des 23ten Psalmes ("Der Herr ist mein Hirte ...") lieber in nervender Ein-Ton-Manier ins Mikrofon, senkt ihn kurz am Ende eines Satzes, um sich gleich darauf wie das Kringel-schwänzchen eines Ferkels intonierend wieder nach oben zu orientieren. "Mann Gottes"(!) entfährt es meiner Brust, "hat dir niemand beigebracht, daß singen und sprechen zwei grundverschiedene Dinge sind?!" Auch wenn Psalmen ursprünglich in Gesangesform vorgetragen sein mögen, dann wohl auch singend und nicht in dieser bescheuerten Art und Weise!

Man stelle sich nur vor, Jesus hätte u. a. seine Bergpredigt in diesem Singsang gehalten. Alles wäre davon gerannt, die Kreuzigung sämtlich aller begleitenden Konsequenzen nie erfolgt und stattdessen die ewige Verbannung in die Wüste angestanden. Heuzutage: Einweisung in die Irrenanstalt. - Man kann Worte mit dem göttlichen Instrument einer schönen Sprechstimme und andere in einem gelungenen Kompositions-Arrangement mit wohltönender Gesangsstimme so phantastisch vermitteln, daß ich mich frage, wieviel Ignoranz des guten Geschmacks dazu gehören muß, die beschriebene klerikale Unart über Jahrhunderte weiterhin zu pflegen. Fromm sein geht meines Erachtens anders ...


am Grab der Gebr. Grimm

Märchenstunde am Hang des Berliner Urstromtals. – Berlin-Schöneberg, alter "St. Matthäus-Kirchhof“, wenige Tage vor Totensonntag 2008. „Per aspera ad astra“ ist nicht ganz zutreffend, schließlich war ich nicht bei den Sternen angekommen, nachdem ich mich "auf rauhem Weg" die bemerkenswerte Steigung hinauf zur Grabreihe der Grimm-Brüder gequält hatte. Aber eine Belohnung mit „Sterntalern“ ob der geleisteten Kraftanstrengung ging mir schon durch den Kopf sowie natürlich die vielen Geschichten, die sich in meiner Kindheit, allein schon wegen fehlender "Glotze", so lebendig darstellten. Ich setze mich auf eine Bank und blicke auf die mächtigen schwarzen Grabsteine dieser Brüder, Jacob und Wilhelm Grimm, denen ich die schönen Erinnerungen an Märchenstunden verdanke. Ich bin sicher, daß ich ohne diese Erzählungen vieles im Leben anders gesehen und bewertet hätte – meine Maßstäbe wären in manchen Fällen andere gewesen, und ich fürchte, im negativen Sinne!


Aussichtssache

Kätzische Relativitäts-Theorie. – Um den Überblick zu behalten, empfiehlt es sich mitunter, den Standort zu verändern; in der Regel in Richtung aufwärts. – Die Dinge unten (meist Probleme in Gestalt frecher, fetter Kater) wirken dann wesentlich kleiner und schlussendlich kann es nicht schaden, wenn die da unten auf mich hier oben heraufschauen müssen und mich dadurch riesengroß werden lassen. Klar, dass im Fall eines (buchstäblichen) Falles von oben, die Folgen gewaltiger sein können als eine Havarie zu ebener Erde – aber das ist Sache fallbezogener Abwägung hinsichtlich der Gewichtung gewonnener Erkenntnisse. Ergo: Wer mich in dieser, meiner Pose nur als „Dachhase“ abqualifiziert, hat schon verloren – den Überblick nämlich!


Sonne satt - in Wichum

Wo liegt „Wichum“? – Dort, wo die Sonne scheint! – Diesen Eindruck habe ich gewonnen, als ich mich auf die Suche nach Sonnenblumen begab. Die „Westfälischen Nachrichten“ hatten mich im Lokalteil dazu inspiriert; mit dem Foto eines Feldes mit Sonnenblumen in der „Bauerschaft Wichum“. - Wo bitte? - Navi: Negativ! - Versuch’ ich’s doch mal mit „Heek-Nienborg“ entsprechend der Lokalteil-Überschrift. Bingo! - Zehn Kilometer entfernt von Gronau also, wo ich mal wieder mein Häuschen bewohne. Aber wo stehen sie denn nun, die Sonnenblumen?! Ein junger Mann kommt auf mich zu, als ich einen Bauernhof ansteuere. Präzise und in einer bemerkenswert freundlichen Manier weist er mir den Weg, der mich problemlos zu den Sonnenblumen führt. Also: Herzlichen Dank an Daniel B., dank seiner Hilfe können meine Besucher sich mit mir über diese vielen „Sonnen“ aus Wichum freuen!


Aufstellung zum Foto-Termin

Mitte September 2008, rechter Hand zwischen „Driland“ und „Bardel“ – jedenfalls auf dem Lande: Hier ist die Welt noch in Ordnung! Das liebe Vieh lenkt mich ab von alltäglichen Widrigkeiten wie dem Brief der „Stadtwerke Gronau“ betreff „Erdgaspreis-Anpassung“ (sprich: Erhöhung!), von der Anzeigetafel der Tankstelle, an der ich gerade vorbeifuhr, auf der (wieder einmal!) der Spritpreis angehoben wurde, von globaler Bankenkrise (die mich allerdings nicht juckt, weil ich – Gottlob! – nur Schulden habe anstatt vernichtungspotenzielles Kapital!) und auch von der Diagnose meines Arztes (Schlaflabor!), der festgestellt haben will, dass ich nächtens leichtsinnigerweise gelegentlich das Atmen vernachlässige.

- Na "toll" soweit! Aber hier kann ich prächtig und genußvoll durchatmen, angesichts der vielen freundlich gesonnenen Augenpaare, die interessiert in friedfertiger Manier jeden meiner Schritte und meine Handhabung der Kamera registrieren, als wollten sie von mir etwas lernen. – Nein, vielmehr ist es doch wohl so, dass sie mein Gewissen in Bezug auf meine Essgewohnheiten auf den Prüfstand stellen. Vornehmlich was den Fleischverzehr im Allgemeinenn betrifft sowie den Verzehr von Rindfleisch im Besonderen! In diesem Sinne wünsche ich meinem liebenswürdigen Empfangskomitee noch einen langen und glücklichen Aufenthalt auf dieser ihrer wunderschönen Weide im Grenzgebiet NRW-Niedersachsen-Niederlande, also zwischen „Driland“ und „Bardel“ …


Die "Berliner Philharmoniker" nach Beethovens "Neunter".

Berlin, 28. April 2008 - "Freude, schöner Götterfunken"! Ein sehnlicher Wunsch ist heute für mich in Erfüllung gegangen: Die "Berliner Philharmoniker" unter der Leitung ihres Chefdirigenten, Sir Simon Rattle, mit der Symphonie Nr. 9 von Ludwig van Beethoven erleben zu dürfen! – Als Herbert von Karajan seinen "Circus Karajani", also das von Hans Scharoun erdachte architektonische Wunderwerk, die "Philharmonie", 1963 zu Beginn meiner "Berliner Zeit" mit  Beethovens "Neunter" eröffnete, war ich bereits dabei. Jetzt, wo ich daran denke, ganz nach Gronau zurück zu kehren, beglückt mich am gleichen Ort ein "da capo" dieses musikalischen Meisterwerkes! 

Und das (im Block D links, Reihe 6, Platz 8) trotz ausverkauftem Haus! Ein barmherziger Mitarbeiter von der Haustechnik erinnerte sich an mich, den Rundfunksprecher, der jahrzehntelang auch Sendungen aus der "Philharmonie" im Hörfunk begleitet hatte. – Auf dem Bild zu erahnen: Sir Simon Rattle (auf dem Weg vom Dirigentenpodest ins Orchester) und (die vier Personen in der "Chorusline") die Solisten Gerald Finley (Bass-Bar.), Stefan Margita (Ten.), Magdalena Kozená (Alt), und Camilla Nylund (Sopr.). Im Hintergrund der "Rundfunkchor Berlin".


"Philharmonie" mit DachschadenCON FUOCO!  -  Dienstag, 20. Mai 2008:  "Die Philharmonie brennt" entnehme ich der Unterhaltung von zwei Frauen auf meiner S-Bahnfahrt zu einem Freund in Neukölln. Ich bin entsetzt und rufe Kollegen in der Nachrichtenredaktion an. Es stimmt!  Später erfahre ich, daß Dacharbeiten mit Schweißbrennern im gesamten Zwischendeckenbereich das Feuer ausgelöst haben; übrigens wieder mal eine Bestätigung meiner Vermutung, daß System dahinter stecken muß: Erst wird gebaut, repariert oder renoviert - und wenn alles fertig ist, fackelt man das Ganze ab und sichert sich so den "Anschluß-Auftrag" (z.B. Feuer im erneuerten Kuppeldach "Deutscher Dom" am Gendarmenmarkt in Berlin). Klingt irre, aber die Formulierung "ausgelöst durch Dacharbeiten" ist doch schon fast Standard bei einer Feuermeldung. Zum Glück hielt die Zwischendecke der Philharmonie dem Feuer und Löschwasser stand, sodaß der wunderschöne Konzertsaal (Foto oben) unbeschädigt blieb!


RabenstelleFLUGBEREITSCHAFT. Seitdem ich festgestellt habe, daß angesichts des hervorragenden öffentlichen Verkehrsnetzes in Berlin die Benutzung des eigenen PKWs überflüssig geworden ist, ja sogar eine Belastung sein kann, komme ich neuerdings auch in den Genuß skurriler Begegnungen und wundere mich gelegentlich darüber, wie viele irre Menschen hierzulande frei herumlaufen dürfen! - Aber auch Tiere setzen sich zuweilen bemerkenswert in Szene. In Steglitz, an der Haltestelle des "M48"er Busses, gesellte sich auf einem Heimweg dieser gefiederte Zeitgenosse zu mir, um mir die Wartezeit zu vertreiben. Als der Bus losfuhr und auch er seinen Weg fortsetzte, fliegenderweise versteht sich, dachte ich plötzlich an den Vorzug unseres Cityflughafens Tempelhof (den lobbyhörige Politiker schließen wollen) und daran, daß ich mich ja noch dem Volksbegehren zwecks Erhalt dieser traditionsträchtigen sowie bewährten Einrichtung anschließen wollte. Also ab ins Rathaus Zehlendorf und erst danach in die Puschen und vor die Glotze. Rabe/Krähe/Dohle(?) sei Dank für diese Erinnerung!

Nachtrag, 27.April 2008:

Das Ergebnis des (ersten!) Volksentscheides in Berlin ("Tempelhof retten") hat zwar ergeben, daß sich eine eindrucksvolle Mehrheit der Wahlbeteiligten (60%) FÜR den Erhalt des historischen und äußerst zweckdienlichen City-Flughafens entschieden hat, daß jedoch ein "Ja" zu Tempelhof an dem willkürlich festgelegten "Quorum" gescheitert ist. - Chapeau, Herr Regierender Bürgermeister Wowereit (SPD)! Chance verpennt! Nun weiß ich, daß ich bei der nächsten Wahl erstmalig im Leben einer anderen Partei meine Stimme anvertraue, denn wir brauchen einen "Regierenden", der (zumindest was die Visionen für eine zukunftsorientierte Weltstadt betrifft) bei der Wahrnehmung richtungsweisender Zeichen der Zeit noch richtig tickt! - Denn das wäre auch gut so ...


auf dem "Tempelhofer Feld""FLUGVERBOT"  kommt zu diesem Verbotsschild noch hinzu - ein Desaster für eine Hauptstadt, die Weltstadt werden will! Soweit kann es kommen, wenn "Regierende" mit Entscheidungen überfordert sind!. In "piefiger" Manier, als würde ein Bolzplatz im dörflichen Stadtteil Berlin-Lichtenrade verwaltet, wird ein Juwel vernichtet, das andere Metropolen erst mit großem Aufwand erwerben mußten: Einen City-Airport! -  Für mein Gefühl sind hier äußerst fragwürdige Entscheidungen getroffen worden, die nur dann zu begreifen wären, wenn sich persönl. Vorteilsnahmen verifizieren ließen. Grund zu solchen Vermutungen beziehe ich auf einige Gespräche, die ich am 13. Mai 2008 anläßlich meines "Abschieds-Rundganges" in und auf dem (einstigen) "Zentralflughafen Tempelhof" geführt habe.

C-54 "Skymaster" ("Rosinenbomber"-Typ)Unvergessen die lebensrerhaltende Funktion des Flughafens in den Jahren 1948/49, als er - notabene(!) -  462 Tage lang die Nabelschnur des freien Berlin war; Stichwort "Rosinenbomber" (Foto) und Luftbrücke! - Ab 1963: Meine ersten Flüge (nach Hannover oder Düsseldorf) begannen hier für mich in jungen Jahren - nun stehe ich ca. 45 Jahre danach wieder an jenem Hanger, von dem aus damals die Linienflüge durch die drei Luftkorridore starteten. Diesmal mit unbändiger Wut im Bauch und Trauer im Herzen! (s. auch Eintrag in "Mein WebLog")


"Knut" u. Thomas DörfleinPREISFRAGE: Was sehen wir auf diesem Bild links unten? - Eisbär! Geschenkt! - Name? ... Klar! Gewonnen! - Also, auch wenn ich bekennender Katzenfreund bin, den mußte ich besuchen; und es hat sich gelohnt, diesem herzigen Wuschelknäuel in die Bären-Augen zu schauen. Als ich mit seinemPfleger Thomas Dörflein (o.r.) sprach, beeindruckte mich dieser mit seiner professionellen emotionalen Distanz zu seinem Ziehkind, und zwar beim Thema "loslassen können", bzw. Tier Tier sein zulassen, denn "Knut" entwächst dem Knuddelalter zusehends. Hier auf dem Bild vom 19. September 2007, hatte er bereits das von mir für mich angestrebte Gewicht von 86 Kilo; aber bald wird er auch mich überrundet haben.

Nachtrag: Gerade, heute am 22. September 2008, erfahre ich aus den Nachrichten, daß Knuts Pflegevater, Thomas Dörflein, in einer Wohnung tot aufgefunden wurde -Herzinfarkt!


Der "Kohlberg" läßt grüßen!Das Schöne im Leben ist auch, daß man in jedem Jahr Geburtstag hat - besonders dann, wenn man diesen Tag noch erlebt. Anlässlich meines diesjährigen x-ten Geburtstages, am 28. Juli, habe ich mein Geburtshaus (kl.Bild historisch), das "Kohlberghaus" im Sauerländischen Dahle (Ortsteil von Altena) besucht. Das frühere Vereinshaus des "SGV" (Sauerländischer Gebirgs-Verein) ist heute eine Pflegeeinrichtung. - Ich danke dem Heimleiter Martin Kunz sowie dem Pflegedienstleiter Torsten Severing für den freundlichen Empfang bei meinem spontanen Besuch!


Jung und altKlassentreffen machen meist  kramen in ollen Bilderkisten erforderlich - hatte gerade wieder eins, nach 45 Jahren und entdeckte mich auf meinem ersten Kfz, einer "Velo Solex". Motorisiert bis an die Zähne, bereit für den Start ins Leben! - Heute? Angekommen? Wer weiß?  Besser nur per Velo - dem Bauch zuliebe!


Auf einer Amstel-Brücke in A'dam Mal wieder in Amsterdam. Nicht etwa wg. der berühmten Tulpen, die ohnehin nicht von dort kommen ("Keukenhof"!), will das geheimnisvolle Flair d. Grachtenstadt schnuppern. Bin entschlossen vom Besitz eines Hausbootes in /auf (wie nun eigentlich?) einer Gracht zu träumen. - Hier das Handyfoto von einem "Noch-nicht-Hausboot-Besitzer" über der Amstel.


Leonard Lansink ist "Wilsberg"

"Verräter", "Schwein" stand auf den Schaufenstern vom "Antiquariat Solder" in Münster, als ich dort über den (Bücher-)Nachlaß meiner Vorfahren sprechen wollte. - Nach dem ersten Schrecken und einem Blick auf das in "Antiquariat Wilsberg" umbenannte Ladenschild war mir klar: Ich stand mitten im "Wilsberg-Set"!


Abschiedsstimmung

Ende der Saison 2006 auf dem Aa-See in Münster und Herbst in Gronau


Schwanenliebe

Hier (nach Romeo u. Julia, bzw. Othello u. Desdemona) das wohl weltbekannteste "Liebespaar": Trauerschwänin Petra mit "ihrem" Tretboot. Angetroffen am 11. April 2007 am Aa-See  in Münster (Westf.)


Bilder aus meinen schönsten Berufsjahren (um 1974)

In mein "Gästebuch" hat sich ein lieber Kollege aus meiner Zeit im AFN Berlin (American Forces Network), Ralph Stinson (gelber Pulli), eingetragen. Anlaß für mich, an trüben Novembertagen alte Bilder ans Licht zu bringen. Hier das Ergebnis. Zu sehen sind: Brian Perry (o.l.), John Proffitt (daneben), Tom Fisher (roter Pulli), daneben Jim McAuly ("Magnifisent McGhoo") und ich im Ringelpulli sowie (rechts unten) in "Master Control" (Schaltzentrum) im AFN Frankfurt. An schönen Sommertagen wurde im Garten des Dahlemer Funkhauses an der Podbielskiallee gern Federball gespielt (u.l.).